
Videoforum Fachbegriffe:
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MAILBOX (Telekommunikation)
Elektronischer Briefkasten. Speicher zum Hinterlassen von Nachrichten direkt
am Gerät.
MAKRO (Camcorder)
Objektiveinstellung an Camcordern, mit der winzige Motive aus wenigen Zentimetern
Entfernung großformatig gefilmt werden können, z.B. eine Briefmarke.
Dabei ist allerdings der Autofocus zum automatischen Scharfstellen nur bei
ganz wenigen Camcordern wirksam.
MANUAL GAIN (Camcorder)
Hierbei läßt sich das Signal (Bildinformation) elektronisch aufhellen, ohne
Schärfentiefe zu beeinflussen. Es ist zu empfehlen bei schlechten Lichtbedingungen
und bei Gegenlicht-Aufnahmen.
MANUAL FOCUS (Camcorder)
Einstellen der Bildschärfe per Hand über Rad, Wippe oder Objektivring.
MASTER/SLAVE-BETRIEB (Videorekorder)
Manche Videorekorder können über die Edit-Buchsen alle mit diesen Buchsen
ausgestatteten Camcorder und Videorekorder steuern.
MC-CONTROL (Audio)
Steuermöglichkeit sämtlicher CD-Funktionen eines angeschlossenen CD-Wechslers
direkt vom Autoradio aus.
MEGA BASS (Audio)
Anheben der Bässe für besseren Klang in den tiefen Frequenzen.
MEGATEXT (TV-Technik)
Videotext mit dem TOP- und dem FLOF-Verfahren, Page-Catching und großem
Seitenspeicher. Titel und Anfangszeit der gerade ausgestrahlten Sendung sowie
der Folgesendung können aufgerufen werden. Optimale graphische Darstellung
aller OSD-Funktionen.
MEGATRON (TV-Technik)
Ein neues Farbbildröhrenkonzept für scharfe Bilder. Verbessert die Schärfe
und Bildpunktform in den Ecken und Randzonen des Bildschirmes (dynamischer Focus). Die
Strahl-Geschwindigkeitsmodulation bewirkt, daß Hell-Dunkel-Übergänge
besser voneinander abgegrenzt werden können und ein schärferes Bild
entsteht. Ein Kammfilter sorgt für eine saubere Trennung von Schwarz-weiß-
Farbsignalen. Das Ergebnis ist eine detailgetreue Darstellung. Die CCS-Beschichtung
(Clear Colour Screen) bewirkt eine deutliche Kontraststeigerung
und Verstärkung der Farbbrillianz. Durch die Antireflex-Beschichtung werden
Fremdlichtreflexionen gemindert und elektrostatische Felder abgebaut. Das
Ergebnis ist ein nahezu staubfreier Bildschirm.
MEMORY-EFFEKT (Akkus)
Wird ein Akku nur für kurze Zeit eingesetzt und dann aus Sicherheitsgründen
neu geladen, fführt das dazu, daß er nur noch eine begrenzte Kapazität
aufnehmen und abgeben kann. Um das zu vermeiden, muß der Akku solange benutzt
werden, bis der Camcorder automatisch abschaltet. Zur Vermeidung des Memory-Effektes
empfiehlt sich der Einsatz eines Lade-Adapters mit Refresh-Funktion.
MENU ON SCREEN (TV-Technik)
Bildschirmgeführtes Dialogsystem zur einfachen und übersichtlichen Bedienung
aller Fernsehfunktionen. Gelegentlich sogar mehrsprachig.
MODE SELECT (Camcorder)
Eine Betriebsart, die eine Bildjustierung mittels Bildschirm-Dialog zuläßt.
Eine Menu-Übersicht gibt dann Aufschluß über die veränderbaren
Betriebzustände. Sie werden dem Anwender mittels On-Screen-Displaay im Sucher oder
über die Funktion "Data On Screen" an einem angeschlossenen Monitor angezeigt.
MOTION JPEG (PC-Technik)
Nicht standardisiertes Verfahren zur Kompression von digitalem Video mittels
Einzelbildkompressionstechnik JPEG.
MOTOR-ZOOM (Camcorder)
Durch Motor angetriebenes Objektiv bei Camcordern, das die Brennweite und
damit den Bildausschnitt auf Knopfdruck von Weitwinkel bis Tele verstellt
und umgekehrt.
MPEG (PC-Technik)
MPEG = "Motion Picture Expert Group". Eine Expertengruppe, die
Kompressionsstandards für Bewegtbilder erarbeitet. Im Gegensatz zu Motion
JPEG arbeitet MPEG mit Deltaframes, speichert nur die Unterschiede
zwischen zwei Frames. Je besser das komprimierte Video nachher aussehen soll,
umso mehr Referenzbilder ("I-Frames") werden mitgespeichert.
MPEG-1 (PC-Technik)
Videokompressionsstandard in VHS-Qualität. Er ist konzipiert für
Auflösungen von 352 x 288 bei 25 Bilder pro Sekunde (PAL) oder 352 x240 bei
30 bzw. 24 Bilder pro Sekunde (NTSC) und für Übertragungsraten bis 1,2 MBit
pro Sekunde, insbesondere für die Video-Wiedergabe von CD-ROM.
MPEG-2 (PC-Technik)
Videokompressionsstandard für volle CCIR 601-Bildqualität und HDTV bei einer
Datenrate von sechs bis vierzig MBit pro Sekunde, wobei mehrere Videokanäle
in einem einzigen Datenstrom unterstützt werden.
MPEG-3 (PC-Technik)
Ursprünglich geplanter HDTV-Nachfolgestandard für MPEG-2. Ist in MPEG-2
eingeflossen.
MPEG-4 (PC-Technik)
Flexibler Standard für die Repräsentation beliebig geformter audiovisueller
Objekte. Unterstützt inhaltsabhängiges Datenhandling, gleichzeitige
Codierung mehrerer paralleler Datenströme und inhaltsabhängige
Skalierbarkeit. Durch eine objektabhängige Codierung soll die Manipulation
und Präsentation audiovisueller Objekte erleichtert werden.
MULTI DISC PROGRAM (Audio)
Mit dem Multi Disc Program können Sie sich Ihren eigenen Musikcocktail
zusammenstellen. Bis zu 24 Titel aus maximal 6 CDs lassen sich programmieren.
Darüber hinaus, als praktische Hilfe sozusagen, wird bei der Programmierung
die Gesamtprogrammzeit angezeigt. Außerdem gibt der Player bei der
Überspielung den notwendigen CD-Wechsel und das Programmende an.
MULTINORM (TV-Technik)
Multinorm bedeutet Empfangsbereitschaft des Fernsehers für die verbreitetsten
TV-Weltnormen. Dies sind PAL B/G, SECAM B/G, D/K, L/L, NTSCM, 4,43 MHz, dazu
die Tonnormen z.B. Zwei-Tonträger Verfahren, NICAM-Stereo, AM-Ton, ...
Alle übrigen TV-Geräte arbeiten in der Regel (Blaupunkt-Geräte) nach den
Normen PAL B/G/SECAM B/G, PAL B/G und sind damit geeignet für den Empfang in
Deutschland und den meisten Europäischen Ländern. Darüber hinaus sind einige
Geräte für die Wiedergabe von NTSC-Farbsignalen (4,43 MHz) vom entsprechenden
Videorecorder.
MUSIC SCAN (Audio)
MUSIKKALENDER (Audio)
Anzeige der Gesamt- bzw. Programm-Titelübersicht.